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Bismarckschule Hannover

Bismarckschule Hannover

Bismarckschule Hannover

Sanierung der denkmalgeschützten Bismarckschule und Neubau eines Passiv-Haus-Anbaus mit 10 Unterrichtsräumen und Ganztagesbereich, inklusive Speisesaal, Cafeteria, Küche und Spiel- und Spaß-Bereich.

Die Sanierung konzentrierte sich deshalb auf die Dachflächen bzw. Dachböden, die Kelleraußenwände und die Fenster. Die Natursteinfassaden wurden gereinigt und ausgebessert. An der Westfassade wurden die Klassenraumfenster aus den 1960er Jahren gegen wärmeschutzverglaste Holzfenster – jetzt mit Fensterteilung nach Originalvorbild – ausgetauscht. Auch bei der Restaurierung im Innenbereich wurde besonderer Wert auf die Wiederherstellung des Originalzustands der Flure, des Treppenhauses und der (Vor-)Hallen gelegt. Das hölzerne Treppengeländer, die Böden aus Solnhofener Platten, die Flurfenster samt Originalbeschlägen – alles wurde von Farbschichten befreit, aufgearbeitet und – wo nötig – ausgebessert, so dass die Elemente nah am Ursprungszustand von 1911 wiederhergestellt sind.

Eine Besonderheit ist die Sanierung der Aula: Sie wurde unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten mit ihren vorhandenen Elementen aus den 1950er Jahren renoviert. Die sanierten Klassenräume mit neuen Linoleumböden und Akustikdecken sind mit Anschlüssen für moderne Medien ausgestattet, die einem Neubaustandard entsprechen. Darüber hinaus wurde die gesamte Haustechnik erneuert, sowie Lüftungsanlagen in Duschen, WC und Umkleiden eingebaut. Das Gelände ist planungsrechtlich, nach Wegfall der militärischen Nutzung, ein sogenannter Außenraum im Innenraum, der raumordnungs- und planungsrechtlich neu definiert werden muss.

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