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BMW Vierzylinder Hochhaus München

Sanierung BMW-Hochhaus-Areal, München

Sanierung BMW-Hochhaus-Areal, München

Dem Entwurf aus den 1960er Jahren liegt ein innovatives Tragwerk zugrunde, bei dem die 23 Geschosse kleeblattförmig um den Hochhauskern angeordnet und die Leichtbetondecken an vier zentralen, vorgespannten Hängesäulen abgehängt wurden. Da dieses optimierte Tragwerk kaum über Tragreserven verfügt, erfolgte der Umbau unter einem sogenannten Lastmanagement, bei dem zwischen abgebrochenen und neuverbauten Materialien eine ausgeglichene Lastbilanz einzuhalten war. So wurde der Einbau eines Doppelbodens erst möglich, nachdem der alte Bodenaufbau, einschließlich Estrich, bis auf die Rohdecke entfernt wurde. Hinter der denkmalgeschützten Außenfassade aus Aluminiumelementen wurde eine energetisch optimierte Innenfassade aus vorgefertigten Elementen montiert. Die alte Festverglasung wurde durch eine Sonnenschutzisolierverglasung ersetzt und in jeder dritten Achse wurden öffenbare Parallelausstellfenster eingesetzt. Im Flachbau, einschließlich der “Museumsschüssel”, wurden unter Beibehaltung des äußeren Erscheinungsbildes neue Nutzungskonzepte realisiert, die zu erheblichen Eingriffen in das vorhandene Tragwerk führten. Ein Teil des Flachbaus wurde dabei dem Museum zugeordnet. Nach vollständiger Entkernung wurde im Flach- und Rundbau eine neue Architektur geschaffen, die aus einer umlaufenden Rampe und sieben eigenständigen Ausstellungshäusern besteht.

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